Pad Thai – Thailands Nationalgericht in vegan

Es ist beinahe unmöglich durch Thailand zu reisen ohne auf dieses super leckere Streetfood Gericht mit seiner perfekten Balance aus süßen, salzigen und sauren Nuancen zu stoßen. Ich war 2010 in Thailand, habe dort einen Kochkurs gemacht, zurück in Deutschland  mein eigenes Pad Thai Rezept entwickelt (damals bereits ohne Fleisch, aber noch mit Fisch- und Austernsauce) und seitdem jede Menge Pad Thai gegessen. Aber nachdem ich vegan wurde, habe ich eher andere Reisnudelgerichte gegessen. Bis jetzt.

Veganes Pad Thai

Ich weiß nicht mal mehr, ob ich dem Thai Nudelklassiker bei Instagram oder bei der Inspiration irgendwo anders im Internet begegnet bin, aber plötzlich verspürte ich unbändige Lust auf einen großen Teller der klebrigen (auf gute Art und Weise!) Pad Thai. Also entschloss ich mich mein altes Rezept zu veganisieren. Ich änderte sogar die ein oder andere Zutat und Zubereitungsschritte, um das Rezept mehr 2016 zu machen, es aber auch authentisch zu lassen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, weswegen ich mein neues Rezept nun mit euch allen teilen möchte.

Veganes Pad Thai

Zutaten für 2 Portionen (jeweils ca. 2,75 Euro):

  • 200 g Reisnudeln
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Zucker
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Tamarindenpaste
  • 1 EL Sriracha Chilisauce
  • 3 Knoblauchzehe
  • 1/2 Brokkoli
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 50 g geröstete Erdnüsse
  • 200 g Tofu
  • 100 g Bohnensprossen
  • mind. 3 EL neutrales Pflanzenöl zum Braten
  • zum Servieren: 1 Limette & eine Hand voll frische Kräuter wie z.B. Koriander, Frühlingszwiebelgrün, Thai Basilikum, Schnittlauch oder chinesischer Knoblauch-Schnittlauch (wenn man welchen bekommt)

Veganes Pad Thai

Zubereitung
Die Reisnudeln nach Packungsanweisung einweichen und vor dem Verwenden abgießen. Inzwischen Sojasauce, Zucker, Wasser, Tamarindenpaste und die Sriracha Chilisauce verrühren. Die Mixtur sollte die perfekte Balance aus Salzigkeit (Sojasauce), Säure (Tamarindenpaste), Süße (Zucker) und ein wenig Schärfe (Srirache) haben. Glaubst Du, dass ein Teil zu wenig oder zu dominant ist, kannst du das ganz einfach ausbalancieren. Schneide den Knoblauch in feine Würfel. Schneide die Frühlingszwiebeln schräg in lange Scheiben oder halbiere/viertel sie der Länge nach und schneide sie dann in etwa 6cm lange Stücke. Würfle den Tofu. Hacke die Erdnüsse grob durch. Bereite den Brokkoli vor, indem Du die Röschen abtrennst und diese dann in 3mm dicke Scheiben schneidest.

Erhitze genügend Öl in einem Wok bei hoher Temperatur. Hast Du keinen Wok, kannst du auch eine große und tiefe Pfanne nehmen. Brate die Tofuwürfel, bis sie goldbraun sind und nehme sie wieder heraus. Gebe Knoblauch und Brokkoli in den Wok und brate diese für 1 Minute. Gib die eingeweichten Reisnudeln und die Frühlingszwiebeln hinzu und brate diese weitere 30 bis 60 Sekunden, bevor Du die vorbereitete „Sauce“ hinzugibst. Brate alles kurz unter stetigem Rühren, nehme den Wok von der Hitze und gebe schließlich noch Erdnüsse, Tofu und Bohnensprossen hinzu. Vermische alles gründlich und serviere es zusammen mit Limettenspalten und bestreut mich frischem Grün.

Veganes Pad Thai

Veganes Pad Thai

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