Vegane Buddha Bowl / Karma Bowl

Buddha Bowls (auch zu finden unter den Begriffen Glory Bowls oder Hippie Bowls) sind im Netz ja gerade ein großer Trend. Der Grundgedanke dahinter ist, dass man möglichst viele Farben und Nährstoffe in einer Schüssel zusammen bringt. Meistens handelt es sich dabei um diverse Gemüsesorten und einer Sättigungsbeilage. Lecker, sättigend und trotzdem unglaublich gesund soll die Mahlzeit also sein. Ob der Buddha Bowl nun so heißt, weil der Berg an Leckereien in der Schüssel so rund wie Buddhas Bauch ist, oder weil die gesunde Mahlzeit zu Reinheit und Vollkommenheit von Körper sowie Geist beiträgt, sei mal dahingestellt.

Ich persönlich finde den Begriff Karma Bowl, den ich im fantastischen Hamburger Happenpappen aufgeschnappt habe, aber noch schöner. Diese Art von Mahlzeit muss schließlich gut fürs Karma sein. Mein ganz persönlicher Karma Bowl baut auf Quinoa als Grundlage auf. Quinoa ist glutenfrei und sehr eiweiß-haltig, daher super geeignet für eine vegane Ernährung. Wer hier noch etwas sparen möchte, kann jedoch einfach auf Reis oder Couscous (wenn keine Glutenunverträglichkeit besteht) zurückgreifen. Die gewählten Toppings sind allesamt gute Vitaminlieferanten und wahre Nähr- und Vitalstoffbomben. Hier darf man trotzdem kreativ sein und einzelne Zutaten ersetzen oder ergänzen. Karma Bowls sind nämlich nicht nur gesund, sondern eignen sich auch hervorragend zur Resteverwertung.

Für 2 Karma Bowls, die jeweils ca. 3,00 Euro kosten, braucht ihr:

  • 150 g Quinoa
  • 1 große Süßkartoffel
  • 1 TL Currypulver
  • 200 g TK-Spinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Muskatnuss
  • ca. 1/4 Rotkohl
  • 4 EL ungesüßter Sojajoghurt (z.B. von Provamel)
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 1/2 TL Korianderpulver
  • 1 Avocado
  • 1 TL gerösteter Sesam
  • Olivenöl
  • Meersalz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Vegane Buddha Bowl

Die Karma Bowl Zutaten vorbereiten
Quinoa nach Packungsanweisung waschen und kochen.

Die Süßkartoffel schälen und in grobe Würfel schneiden. Auf ein Backpapier geben und mit 1 EL Olivenöl, dem Currypulver und etwas Salz vermischen. Bei 180 Grad Umluft für etwa 20-25 Minuten backen.

Die Knoblauchzehen schälen, fein würfeln und in einem Topf mit einem Schuss Olivenöl bei mittlerer Hitze anschwitzen. Den TK-Spinat hinzugeben und alles köcheln lassen, bis der Spinat komplett aufgetaut und warm ist. Mit frisch geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Rotkohl in feine Streifen schneiden und mit 1 TL Olivenöl sowie etwas Salz & Pfeffer marinieren.

Die Avocado halbieren und mit Hilfe eines Löffels aus der Schale holen. Die Avocadohälften in Scheiben schneiden und diese mit ein paar Spritzern Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Mit etwas Salz bestreuen.

Für das Dressing den Sojajoghurt mit Saft und Abrieb der halben Zitrone sowie dem Korianderpulver verrühren.

Die Karma Bowl servieren
Quinoa auf 2 Schüsseln aufteilen. Darüber getrennt voneinander die verschiedenen Zutaten (Süßkartoffel, Rotkohl, Spinat, Avocado) anrichten. Alles final mit dem Joghurtdip beträufeln, Sesam darüberstreuen und guten Appetit!

Vegane Buddha Bowl

Vegane Buddha Bowl

 

 

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